„Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über das Projekt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“:

„Im Rahmen des Projekts des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ wird es ab sofort einheitliche Informationen für junge Familien geben, um Übergewicht und Allergien bei Kindern vorzubeugen. Dieses bundesweite Konsenspapier ist in Europa bislang einmalig, so die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann.

Für Eltern ist die Zeit rund um die Geburt ihres Kindes intensiv, spannend und herausfordernd zugleich. Sie möchten ihrem Nachwuchs einen gesunden Start ins Leben ermöglichen. Trotzdem leiden immer mehr Kinder an Übergewicht und Allergien. Durch die richtige Ernährung und einen gesunden Lebensstil kann das Risiko einer Erkrankung deutlich verringert werden. „Bislang wurden junge Familien mit vielen widersprüchlichen Informationen konfrontiert und waren oft stark verunsichert. Mit den neuen bundesweit einheitlichen Handlungsempfehlungen geben wir den Eltern die Sicherheit, sie sie gerade in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder benötigen“ erklärt die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann.

Beim Auftakt-Kongress des bundeweiten Netzwerks „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ am 10. Juni in Berlin wurde das Konsenspapier erstmalig vorgestellt. Die darin enthaltenen „Handlungsempfehlungen zur Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mutter“ sollen künftig unter anderem Kinder- und Frauenärzten und Hebammen als einheitliche Beratungsstandards dienen. Es werden Fran beantwortet zur Auswahl von Säuglingsmichnahrung bei Allergien, zur Gabe von Nährstoffsupplementen, zur Beikostabfolge und vielem mehr. Der erzielte Konsens ist einmalig in ganz Europa.

Derzeit erhalten Verbraucher und gerade junge Familien Empfehlungen von unterschiedlichen Fachgesellschaften, die sich teilweise nicht nur in ihrem Inhalt unterscheiden. Durch den Austausch von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und eine einheitliche Sprachregelung wird so die Akzeptanz bei jungen Familien erhöht, Empfehlungen auch umzusetzen. Gerade im Hinblick auf die Freizügigkeit und Globalisierung ist es von besonderer Bedeutung zunächst bundesweit einen einheitlichen Konsens zu finden.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ ist Bestandteil zweier Aktionspläne des Bundesernährungsministeriums, dem Nationalen Aktionsplan „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ und dem Aktionsplan gegen Allergien“. Es wird vom Bundesernährungsministerium mit einer Fördersumme von 1,1 Millionen Euro unterstützt. In das Netzwerk sind Fachleute, Institutionen und Gesellschaften eingebunden, die mit jungen Eltern regelmäßig in Kontakt stehen. Bis zum Jahr 2012 sollen weitere einheitliche Empfehlungen für junge Familien entwickelt werden, wie beispielsweise zur Ernährung in der Schwangerschaft.

Weitere Informationen sind unter www.gesund-ins-leben.de, www.in-form.de, www.aktionsplan-allergien.de oder www.bmelv.de abrufbar.“

Berlin, den 17. September 2010; Andrea Brünicke (V.i.S.d.P.)


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