54 Millionen Fördermittel für Mittelsachen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung setzt zusätzliche zwölf Milliarden Euro für Bildung und Forschung ein

Zu der Vereinbarung im Koalitionsvertrag, dass in dieser Legislaturperiode zusätzliche Investitionen von zwölf Milliarden Euro für Bildung und Forschung seitens des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzt werden erklärt die CDU- Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Die Wahrheit liegt immer im Konkreten. Wenn gesagt wird, bei Bildung und Forschung werde nicht gespart, so ist das solange abstrakt, bis Worte in die Tat umgesetzt werden. Diese Umsetzung erfolgt nun mit der Vorlage des Entwurfes für den Bundeshaushalt 2011. Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird im kommenden Jahr gegenüber 2010 um rund 6,5 Prozent auf etwa 10,9 Milliarden Euro anwachsen. So sieht er für das Jahr 2010 vor, zusätzlich 750 Millionen Euro in Bildung und Forschung zu investieren. Durch dieses Forschungsbudget werden die Förderung der Grundlagenforschung sowie die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren unterstützt. Innovative Unternehmen spielen neben den Forschungsinstituten an Hochschulen und im Bereich der außeruniversitären Forschungsorganisationen auch eine gewichtige Rolle.

Mittelsächsische Unternehmen sind mit hervorragenden Projekten und Forschungsvorhaben vertreten. Deshalb können wir auch einen ordentlichen Anteil von 54 Millionen Euro Fördermitteln für unsere Unternehmen und Industrien von 2009 bis 2013 verbuchen. Dabei entfallen die größten Positionen auf die Technische Universität Bergakademie Freiberg, 33,5 Millionen Euro und Fachhochschule Mittweida, 9,5 Millionen Euro. Aber auch Unternehmen wie die Freiberger Compound Materials GmbH oder Institute wie das DBI-Gastechnologische Institut gGmbH Freiberg erhalten mit 1,7 bzw. 1,3 Millionen Euro noch einen beträchtlichen Anteil der Fördersumme. Weitere 33 Unternehmen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Branchen von Textilveredelung über Metallverarbeitung bis zur Landwirtschaft erhalten Mittel von 45 Tausend Euro bis zu 860 Tausend Euro. Das zeigt, dass wir in Mittelsachsen einen hervorragenden Branchenmix in Wissenschaft und Wirtschaft aufzuweisen haben, in denen Menschen innovativ tätig sind. Damit ist der Einsatz von Steuergeldern in Form erheblicher Fördergelder mehr als gerechtfertigt.“

Die 54 Millionen Euro Fördermitteln für unsere mittelsächsischen Unternehmen und Industrien von 2009 bis 2013 gliedern sich in die Bereiche:

  • Großgeräte der Grundlagenforschung mit mehr als 462 Tausend Euro
  • Erneuerbare Energien und rationale Energieverwendung mit fast 500 Tausend Euro
  • Sozial-ökologische Forschung, wirtschaftsbezogene Nachhaltigkeit, globaler Wandel mit 8,3 Millionen Euro
  • Gesundheit und Medizin mit 215 Tausend Euro
  • Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen mit 138 Tausend Euro
  • Informatik, Basistechnologien der Informationstechnik, Anwendung der Mikrosystemtechnik, Fertigungstechnik mit knapp 3,7 Millionen Euro
  • Materialforschung, physikalische und chemische Technologien mit fast 2,2 Millionen Euro
  • Geowissenschaften (Tiefenbohrungen) mit 1,8 Millionen Euro
  • Berufsbildungsforschung mit beinahe einer Millionen Euro
  • Verbesserung des Technologie- und Wissenschaftstransfers mit 840 Tausend Euro
  • Strukturelle innovative Maßnahmen und Querschnittaktivitäten mit fast 35 Millionen Euro.

Berlin, den 9. Juli 2010; Markus Jaeger (V.i.S.d.P.)


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