Auch zukünftig hoher Bedarf an studentischem Wohnraum.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über den Besuch des Staatssekretärs des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen Hansjörg König am Hochschulstandort Roßwein:

Auf Einladung der mittelsächsischen Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann besuchte der Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen Hansjörg König den Hochschulstandort Roßwein. In gemeinsamen Gesprächen mit dem Rektor der Fachhochschule Mittweida, Prof. Dr. Lothar Otto, dem Landtagsabgeordneten Sven Liebhauser, Vizelandrat Dr. Manfred Graetz, Bürgermeister Veit Lindner sowie der Leiterin des Wohnheimes Ulrike Scholze, unterstrich die Abgeordnete Bellmann die Bedeutung des Studienstandortes Roßwein.

„Der Freistaat Sachsen muss sich seiner Verantwortung bewusst sein, auch außerhalb von Ballungsräumen geeignete Studienbedingungen zu ermöglichen. Hierzu gehört gegebenenfalls auch die zeitgemäße Bereitstellung von studentischem Wohnraum.“ erklärte Veronika Bellmann.

Der Freistaat ist über den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) auch Eigentümer des Studentenwohnheimes in der Stadtbadstraße. In den, Ende der 80ern errichteten Plattenbauten, besteht bei voller Auslastung ein gewisser brandschutztechnischer Sanierungsbedarf.

Diese Auslastung ist ab September 2012 zu erwarten. Dann werden bis zu 400 chinesische Studenten in Roßwein studieren. Die Hochschule Mittweida und das College of Mobile Communications Chongqing in China haben einen Rahmenvertrag über zehn Jahre unterschrieben. Er sieht vor, dass chinesische Studenten einen Doppelabschluss für den Studiengang Informationstechnik in Deutschland und China erwerben können.

Eine engere Zusammenarbeit mit der Bundeswehr ist ein weiterer Aspekt. Aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels in Sachsen sollen in Roßwein parallel dazu die berufliche Weiterbildung und die Ausbildung von Seiteneinsteigern für ein Hochschulstudium als weitere Säule etabliert werden. Beim Besuch des Mitteldeutschen Fachzentrums für Metall und Technik (MFM) konnte sich Staatssekretär König von der praxisnahen Ausbildung zukünftiger Fachkräfte sogleich überzeugen.

Abschließend meint Veronika Bellmann: „Der Hochschulstandort Roßwein hat gute Chancen erhalten zu bleiben. Vorausgesetzt, es erfolgen neben dem notwendigen Bekenntnis seitens des Freistaates Sachsen zum Studienstandort Roßwein in einem neuen sächsischen Hochschulentwicklungsplan (HEP), auch die entsprechenden Investitionen.“

Berlin, den 28. April 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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