B 173 – Ortsumgehung Flöha beeinträchtigt die Natur nicht.

Im Mai 2011 hat die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen zur Ortsumgehung B 173 Flöha – Teilabschnitt Flöhatalquerung geantwortet. Dazu erklärt die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Mit der geplanten Ortsumgehung Flöha sollen die durch den Ort verlaufenden Bundesstraßen B 173 und B 180 vom Verkehr entlastet werden. Für die Bürgerinnen und Bürger stellt die Umgehung eine Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr und für Fußgänger sowie eine immense Lärmminderung dar. Für die 44 Millionen teure Baumaßnahme wurden insgesamt drei Jahre eingeplant. Zwischen Niederwiesa bis zum Anschluss an die S 223, dem ersten Bauabschnitt, haben die Arbeiten bereits im März 2010 begonnen und werden voraussichtlich 2012 abgeschlossen. Auch wurden bereits die Bauarbeiten an der Zschopau- sowie Talbrücke Schweddey beendet.

Aufgrund eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig bedarf es für den Teilabschnitt Flöha-Aue eines ergänzenden Planfeststellungsverfahrens und einer erneuten Variantenprüfung. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen erklärt die Bundesregierung, dass die geplante Ortsumgehung Flöha die Natur im Flöhatal nicht beeinträchtigt. Bei einer sorgfältigen Umsetzung der erforderlichen Schadensbegrenzungsmaßnahmen sowie einer schonenden Bautechnologie sieht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung keine nachhaltige Beeinträchtigung von Lebensräumen und Arten durch den Bau der Ortsumgehung, wie aus einschlägigen Fachgutachten zu entnehmen ist.

Dies ist ein gutes Zeichen für die Ortsumgehung, ist sie doch einerseits eine wichtige Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger Flöhas und andererseits eine wichtige Verbindung zwischen Flöha und Freiberg im Hochwasserfall.

Berlin, den 3. Juni 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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