Irgendwie habe ich den Eindruck, dass manche Bundesländer noch nicht begriffen haben, dass „Multikulti“ gescheitert und vorauseilender Gehorsam in Sachen Religionsfreiheit völlig unangebracht ist.
Es verschlägt einem doch wirklich fast den Atem, was das rheinland-pfälzische Kultusministerium an Richtlinien in Sachen Unterrichtsgestaltung seinen Schulen vorgibt. Es sieht ganz danach aus, dass Ministerpräsident Kurt Beck(SPD) mit den überaus muslimfreundlichen Vorgaben auf Stimmfang in deren Umfeld gehen will.
Wie anders soll man denn folgende Vorgaben verstehen:
- die Organisation des Sexualunterrichts sollte in geschlechtshomogenen Gruppen,
- der Sportunterricht ab der Pubertät nach Geschlechtern getrennt,
- Klassenfahrten sollten möglichst nicht während des Fastenmonats Ramadan stattfinden.
Überhaupt müssten die Befindlichkeiten von Muslimen auch bei der Planung von Praktika und Schulfesten berücksichtigt werden.
Na dann, auf und zurück ins Mittelalter – mit Aufklärung, Emanzipation oder gar mit Integration hat das ja nun rein gar nichts zu tun. Ganz im Gegenteil! Selbst der Präsidenten des deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, meinte, dass dies „kein Integrations-, sondern ein Segretationspapier“ sei.










