Berliner Koalitionsvertrag: Osten erhält Forschungsinstitut zur Rohstoffversorgung Bergakademie Freiberg fest im Blick der Bundespolitik.

Anlässlich der gestrigen Besiegelung des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und FDP zur Bildung einer bürgerlichen Bundesregierung erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Der herausragende Ruf der Wissenschaftsregion Mittelsachsen ist schon lange in Berlin angekommen. Daher ist es uns jetzt gelungen, die Technische Universität Bergakademie Freiberg mittelbar im druckfrischen Koalitionsvertrag zu bedenken. CDU, CSU und FDP haben vereinbart, sich mit besonderer Priorität für die Ansiedlung eines Forschungsinstitutes zur nachhaltigen und sicheren Rohstoffversorgung mit Standort in den Neuen Ländern einzusetzen. Das Forschungsinstitut soll der gesamten Wertschöpfungskette von der Erkundung und Gewinnung der Rohstoffe über ihre Aufbereitung und Veredelung bis hin zum Recycling gewidmet sein.“

Der Niederschrift im Koalitionsvertrag vorausgegangen war zunächst der auf Einladung von Frau Bellmann erfolgte Besuch der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan (CDU), im Wahlkreis Mittelsachsen. Bei dem Vor-Ort-Besuch an der Bergakademie in Freiberg fanden die Pläne zum Ressourceninstitut erstmals den Weg in die Bundespolitik. Die anschließenden Gespräche mit der Bundesministerin in Berlin und dem Ministerpräsidenten in Dresden haben schließlich den Grundstein für die erfreuliche Entwicklung gelegt.

„Nun gilt es, die politische Ankündigung in die Tat umzusetzen. Hierzu werde ich unmittelbar nach der Regierungsbildung den Kontakt zu Bundesministerin Prof. Dr. Schavan aufnehmen, damit den Worten in Berlin auch Taten in Mittelsachsen folgen können“, so Frau Bellmann abschließend.

Berlin/Freiberg, den 27. Oktober 2009
Markus Jaeger (V.i.S.d.P.)


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