Berufseinstiegsbegleitung auch in Mittelsachsen.

Zu einer ihr nun vorliegenden Liste des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Schulen, an denen die Berufseinstiegsbegleitung erprobt wird, teilt die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann folgendes mit:

„Ich freue mich, dass auch Schulen aus meinem Wahlkreis Mittelsachsen zu den ausgewählten Schulen gehören, die im Erprobungszeitraum die Berufseinstiegsbegleitung testen. In meinem Wahlkreis sind dies das Förderzentrum „Käthe Kollwitz“ in Freiberg und die Schule zur Lernförderung in Flöha, sowie im Landkreis Mittelsachsen auch die Schule am Taurastein in Burgstädt, die Pestalozzischule in Rochlitz und die Heinrich-Hoffmann-Schule in Erlau.

Ausgewählt wurden diese Schulen unter Einbeziehung der Schulträger und der örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe durch Anordnung der Bundesagentur für Arbeit. Schulen mit einer hohen Anzahl von Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sowie Förder- und Sonderschulen wurden besonders berücksichtigt.

Ich hoffe, dass dieser Probelauf mit 1000 Schulen Erfolg hat und im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht. Insbesondere die Förderschulen unseres Landes können von dieser Unterstützung nur profitieren.

Die Berufseinstiegsbegleitung ist dabei ein ebenso wichtiger Punkt wie ein aktuell in dieser Sitzungswoche eingebrachte Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und FDP. Dieser Antrag „Qualitätsoffensive in der Berufsausbildung“ stellt die aus Sicht der Koalitionsfraktionen in der Berufsbildung zu setzenden Schwerpunkte zusammen. Durch frühzeitigeres Ansetzen im Schulbereich (Berufsorientierung, Berufsberatung, individuelle Begleitung) soll der Übergang in eine Berufsausbildung leistungsschwächeren Jugendlichen ermöglicht werden. Mit Blick auf den im Herbst zu verlängernden Ausbildungspakt enthält der Antrag einen Appell an die Gewerkschaften, sich an der Weiterentwicklung des Ausbildungspaktes zu beteiligen und ihren eigenständigen Beitrag für eine verbesserte Berufsausbildung zu leisten.

Ich begrüße die Förderung im Bereich der Berufsausbildung und hoffe, dass die Qualität auch zukünftig steigt.“

Berlin, den 26. April 2010; Sabrina Wolke (V.i.S.d.P.)


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