Chancen für die Mehrgenerationenhäuser in Freiberg und Waldheim stehen gut.

Nach intensiven Gesprächen über den Erhalt der Mehrgenerationenhäuser beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) erklärt die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Einerseits haben die Verhandlungen zur Fortführung der Mehrgenerationenhäuser nicht ganz das Ergebnis gehabt, was ich mir gewünscht hätte. Das wäre die Fortführung der Projekte mit bisheriger Bezuschussung gewesen. Andererseits konnte das Schlimmste, eine komplette Kostenübernahme durch die Mehrgenerationenhäuser selbst verhindert werden. Das hätte vermutlich das „Aus“ für viele Mehrgenerationenhäuser bedeutet. Insofern bin ich froh und dankbar, dass es gelungen ist, ein Folgeprogramm zu etablieren. Das eröffnet für die Mehrgenerationenhäuser in Freiberg und Waldheim Chancen, ihre gute Arbeit in die Zukunft zu tragen. Schließlich ist hier größtenteils durch ehrenamtliche Tätigkeit für Nutzer und Besucher der Häuser ein gutes nachbarschaftliches und generationsübergreifendes Miteinander geschaffen worden.

Das neue Programm wird im Jahre 2011 ausgeschrieben. Es startet zum 1. Januar 2012 und wird für die nächsten drei Jahre bezuschusst. Inhaltliche Schwerpunkte des Folgeprogramms sind unter anderem: Die Etablierung von Unterstützungsangeboten für Demenzkranke und ihre Familien, integrationsfördernde Angebote oder auch die Vernetzung von Einrichtungen und Initiativen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Durch die jetzt anstehende Ausschreibung eines Folgeprogramms für drei Jahre haben Bund und Länder nun ausreichend Zeit, um gemeinsam mit den Kommunen nach Wegen zu suchen, wie die Mehrgenerationenhäuser dauerhaft in die lokale Infrastruktur integriert werden können.“

Berlin, den 15. Dezember 2010
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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