Die Deutsche Bahn kann auch anders.

Zur Zusammenarbeit der Deutschen Bahn mit der Roßweiner mittelständischen Dienstleistungsfirma Wilhelm Kemming GmbH, erklärt die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete, Veronika Bellmann:

„Neben den landwirtschaftlichen Dienstleistungen und Transporten sowie Kommunalarbeiten ist die Firma Kemming seit vielen Jahren in Roßwein/Haßlau u.a. im Auftrag der Deutschen Bahn AG im Einsatz. Entlang der Gleisanlagen werden bundesweit die Hecken und Bäume zurückgeschnitten und gemulcht.

Aufgrund der Übernahme europäischer Normen in das Regelwerk der DB drohte die Auftragslage für die kommenden Monate abrupt abzubrechen, da aus diesen verschärften Sicherheitsnormen resultierende notwendige Technikinvestitionen durch die Firma Kemming nicht in so kurzer Zeit zu finanzieren gewesen wären. Dieses Problem schilderte mir Unternehmensnachfolger Thomas Kemming im Frühjahr am Rande der Feierlichkeiten zum 20. Firmenjubiläum. Da ich im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages relativ viel mit der Deutschen Bahn zu tun habe, lag meine Vermittlerrolle in der Sache auf der Hand.

Die Problematik war im Hause der Deutschen Bahn AG bekannt. Dank des kooperativen Verhaltens der Deutschen Bahn AG konnte eine allseits verträgliche Lösung gefunden werden, die sowohl den erhöhten Sicherheitsanforderungen, der Investitionsplanung für die betroffenen potentiellen Auftragnehmer, sowie unter anderem auch der Firma Kemming genügt und damit auch ihre weitere Tätigkeit der Firma für die Bahn ermöglicht. Sie kann mit dem Fahrplanwechsel im Winter umgesetzt werden. Wie man sieht – die Bahn kann auch anders. Jedenfalls kann ich die Kritik an der Deutsche Bahn AG in anderen Bereichen, in diesem Fall erfreulicherweise nicht bestätigen. Denn nur durch ihr schnelles, unkompliziertes und kooperatives Handeln konnte das Problem gelöst werden.“

Der Geschäftsführer der Firma, Thomas Kemming: “Frau Bellmann ist es zu verdanken, dass wir von den Regeländerungen der DB-AG rechtzeitig informiert wurden. Damit können wir auch zukünftig bundesweit Arbeiten an Gleisanlagen durchführen, was Arbeitsplätze in unserer Firma und für unsere Region sichern hilft.“

Berlin, den 9. August 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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