Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zur Fahrbahnerneuerung zwischen der „Räuberschänke“ Hartha und Langenstriegis im Planungsprozess erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Sowohl als Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als auch als Mitglied des Kreistages Mittelsachsen bin ich an der ständigen Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in unserer Region sehr interessiert. Dazu gehört in allererster Linie auch Planbarkeit und Transparenz der Entscheidungen für Straßenbauvorhaben, die wegen der hohen Kosten zu einem immer schwerer werdenden Kampf geworden sind. Dies haben die Bürger der Region ganz hautnah an dem ständigen Hin und Her um den Bau der S 203 zwischen Hartha und Frankenberg – einer der ohne Zweifel schlechtesten Straßen im gesamten Kreisgebiet – zu spüren bekommen. Zahlreiche Bürgerbeschwerden und Leserbriefe an mein Abgeordnetenbüro waren die logische Folge.

Seit gestern ist ein Reparaturtrupp an der S 203 zugange, um die größten Gefahrenquellen zu beseitigen. Dies veranlasste mich, zum wiederholten Male im Straßenbauamt Chemnitz nachzufragen, ob dies denn nun alles ist, was in Sachen Baumaßnahme in Richtung Langenstriegis zu erwarten sei. Daraufhin habe ich vom stellvertretenden Leiter des Straßenbauamtes, Herrn Bernhard Wiedmeyer die beruhigende Antwort erhalten: ‚Nein, wir wollen noch in diesem Jahr zumindest mit dem Abschnitt zwischen der Räuberschänke Hartha und Langenstriegis eine Fahrbahnerneuerung vornehmen.’ Dass heißt, dass die Asphaltaufbauten komplett neu und kleinere Tragfähigkeitsaufbauten nur punktuell erfolgen sollen. Entgegen allen früheren Mitteilungen, dass kein Geld da sei, stellte Herr Wiedmeyer mir gegenüber fest, dass der Straßenabschnitt aus den Mittelzuweisungen des Freistaates an das Straßenbauamt Chemnitz für 2010 finanzierbar sei.

Die Antwort auf meine unvermeidliche Frage, wann der Baustart sein könne, da die Verhältnisse wirklich unzumutbar sind, fiel im wahrsten Sinne des Wortes ‚herbstlich’ aus.

Denn mit dem Abschluss der sich derzeitig noch in Planung befindlichen Planungsunterlagen ist erst Ende August zu rechnen. Falls keine Einwendungen gegen den Kostenaufwand bestehen, könnte die Maßnahme im September ausgeschrieben werden. Mit einem Baubeginn wäre dann frühestens im Oktober zu rechnen.

Nach dem Motto ‚Lieber spät als nie!’ vermitteln diese Aussagen doch wieder etwas Hoffnung. Wobei mich diese ständig widersprüchlichen Aussagen seit fast zwei Jahren ziemlich verärgern. Gesundes Misstrauen und hartnäckiges Nachfragen nach dem Verfahrensstand bleiben also auf der Tagesordnung. Im August habe ich mich wieder im Straßenbauamt angemeldet.

Berlin, den 20. Juli 2010; Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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