Die ZEHN GEBOTE auf ökonomisch..
Veronika Bellmann schrieb am 9. Januar 2010:

Was da der Bund katholischer Unternehmer kürzlich vom Alttestamentarischen in die Arbeitswelt von heute übersetzt hat, sollten sich alle Akteure, und zwar nicht nur die ökonomisch handelnden,  ruhig hinter die Ohren schreiben. Vielleicht würde dann die Welt von morgen tatsächlich besser, als die Welt von gestern und heute.

I. ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT, DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER NEBEN MIR HABEN.

Spiele dich nicht als Herrgott auf und halte dich nicht für allmächtig und allwissend. Höre auf dein Gewissen und auf deine Mitarbeiter. Sei kritisch dem Zeitgeist gegenüber, und orientiere dich an den bleibenden Werten.

II.  DU SOLLST DEN NAMEN GOTTES EHREN.

Missbrauche Gott und die religiösen Symbole nicht zu Werbezwecken. Rede nicht von den höchsten Werten, wenn du nicht danach handelst. Verstecke deine Geschäftsinteressen nicht hinter hohen moralischen Ansprüchen.

III.  DU SOLLST DEN TAG DES HERRN HEILIGEN.

Halte dir den Sonntag frei, als zeit der Rekreation, der Danksagung und des familiären Lebens. Respektiere die religiösen Ansprüche deiner Mitarbeiter. Achte darauf zur Ruhe und Besinnung zu kommen in der Hecktick des Alltags.

IV.  DU SOLLST VATER UND MUTTER EHREN.

Kümmere dich um Väter und Mütter, die sich für die nächste Generation einsetzen und somit die Zukunft sichern. Fördere den Einsatz älterer Mitarbeiter, so wie du den jungen Menschen eine Chance gibst.

V.  DU SOLLST NICHT TÖTEN.

Sorge dafür, dass dem Leben dienliche Güter und Leistungen in humaner Weise entstehen. Beachte die Menschen würde, verängstige nicht deine Mitarbeiter und verhindere Mobbing. Vernichte nicht deine Konkurrenten. Sie sind nötig für den Wettbewerb und sollen deine Leistungen beflügeln.

VI.  DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN.

Sei nicht so mit einem Unternehmen „verheiratet“, dass deine Familie darunter leidet. Bedenke die Treuepflicht gegenüber deiner Familie. Sei dir auch der Loyalitätspflicht gegenüber bewusst, wem di zu dienen hast.

VII.  DU SOLLST NICHT STEHLEN.

Achte das geistige und materielle Eigentum anderer. Sprich ihnen nicht die Möglichkeit ab, bessere Leistungen zu bringen. Lass dich nicht korrumpieren durch Vorteile, die nicht in deiner Leistung begründet sind, und führe andere nicht in Versuchung. Sei treu, in kleinen wie in großen Dingen.

VIII.  DU SOLLST NICHT FALSCH GEGEN DEINEN NÄCHSTEN AUSSAGEN.

Unterlasse wahrheitswidrige Aussagen über Mitarbeiter, Kunden und Konkurrenten. Versprich nicht mehr als du halten kannst. Täusche nicht durch irreführende Verheißungen und Werbung. Bleib glaubwürdig.

IX.  DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN FRAU.

Handle nie bloß nach Sympathie. Fördere keine Mitarbeiter, nur weil du eine persönliche Vorliebe für sie hast. Nutze deine Vormachtstellung nicht aus, um Mitarbeiter sexuell zu missbrauchen.

X.  DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN GUT.

Zügle deine Begehrlichkeit. Halte deinen Egoismus im Zaum. Vermeide Neid und Geiz. Freu dich, dass auch andere Erfolg haben.