Einmal unten durch, immer unten durch – die FDP und die Medien.

Der Mann kann tun was er will und seine Partei gleich mit, es wird ihnen immer alles nur negativ ausgelegt. Gemeint ist Guido Westerwelle und seine FDP. Dabei hat er bspw. mit dem Sitz im Sicherheitsrat doch Gutes für Deutschland erreichen können. Er mag als Oppositionsführer bedeutend besser aufgestellt gewesen sein und auch authentischer gewirkt haben, als jetzt als Bundesaußenminister. Aber so schlecht spielt Guido Westerwelle seine Rolle gar nicht. Schließlich ist das im Schatten einer Kanzlerin Merkel nicht einfach, schon überhaupt nicht, wenn man nicht wie dazumal Frank-Walter Steinmeier, ein Sekretärstyp ist. Auch sein Parteifreund Dirk Niebel hat, zwar mit hin und wieder martialischen Outfits bei seinen Reisen in Entwicklungsländer, die deutsche Entwicklungshilfe ohne großes Tamtam komplett umstrukturiert. Davon hört, sieht oder liest man aber nicht viel und wenn, dann nur als Kurzsequenzen. Der ZDF-Moderator Pater Hahne hat das neulich so formuliert:“Selbst wenn Westerwelle übers Wasser ginge, würden seine Kritiker schreiben-schwimmen kann er auch nicht.“