Es holpert bei der Bildungsprämie.

Die mittelsächsische CDU- Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über den Fortgang der Bildungsprämie:

„Im November konnte ich noch hocherfreut den Beginn der zweiten Förderphase der bis dahin sehr erfolgreichen Bildungsprämie verkünden. Meine Freude währte leider nur sehr kurz. So berichteten mir zahlreiche am Programm interessierte Bürger aus Mittelsachsen über erhebliche Schwierigkeiten bei der Ausgabe der begehrten Bildungsgutscheine. Grund genug für mich, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) schnellstmögliche Klärung und Abhilfe zu fordern.

Wie mir von dort auf Anfrage hin mitgeteilt wurde, waren die starken Verzögerungen darin begründet, dass alle interessierten Beratungsstellen einen neuen Förderantrag stellen mussten. Auch die in der ersten Phase tätigen Beratungsstellen mussten erneut verschiedene Erklärungen z.B. zur Qualifikation der Berater sowie zum Datenschutz abgeben. Ein bürokratisches Vorgehen, für das ich nur wenig Verständnis habe. Zumindest nicht, wenn der Öffentlichkeit suggeriert wurde, das Programm sei schon im vollen Gange. Denn die Leidtragenden sind die Bürger, die nicht träge zu Hause herumsitzen, sondern sich um ihre berufliche Bildung und Weiterbildung mit hoher Motivation und Engagement bemühen, nun aber abgewiesen oder vertröstet werden müssen.

Inzwischen wurden von den ca. 600 Beratungsstellen, die einen Antrag gestellt haben, 432 Stellen gemäß der zuwendungsrechtlichen Bestimmungen bewilligt. Für die beiden mittelsächsischen Beratungsstellen, das Mitteldeutsche Fachzentrum Metall und Technik (MFM) in Roßwein und die Fort- und Berufsbildungsakademie GmbH (FBAB) in Brand-Erbisdorf rechne ich bis spätestens Monatsende mit der Bewilligung. Da für einige Mittelsachsen die individuelle berufliche Weiterbildung schon zum 1. März begann, bin ich sehr froh darüber, dass die bereits zertifizierte Beratungsstelle der IHK Chemnitz hier unbürokratisch eingesprungen ist und den Weiterbildungswilligen einen Bildungsgutschein ausgestellt hat. So konnte hier wenigstens schnell für Abhilfe gesorgt werden.“

Berlin, den 3. März 2012
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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