EU stärkt Ländlichen Raum.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied in Ausschuss für Europäische Angelegenheiten, Veronika Bellmann, erklärt zur EU-Förderung des ländlichen Raumes:

Die durch den bisherigen Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) für den Agrar-Bereich/ Ländliche Raum zur Verfügung gestellten Mittel kommen den Leader- und  ILE-Gebieten in Mittelsachsen jetzt im erhöhten Umfang zu gute. Alle ILE- und Leader-Regionen erhalten für das Jahr 2013 bisher ungenutzte Mittel, mit denen weitere Projekte im ländlichen Raum finanziert werden können. Insgesamt handelt es sich in Sachsen um 11,5 Millionen Euro aus der Förderrichtlinie „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE), die unter anderem deswegen übriggeblieben sind, weil Maßnahmen weniger gekostet haben als gedacht. Diese Mittel werden nun erneut in den ILE-Prozess eingespeist. Dabei werden alle ILE- und Leader-Regionen gleich behandelt – die jeweiligen Summen richten sich nach den Einwohnerzahlen.

Mit dem unerwarteten Geldsegen von 260.935 Euro kann das Leader-Gebiet „Augustusburger Land“ bisher genehmigte, aber noch nicht berücksichtigte Projekteaus der Priorität II-  dazu zählen Straßen und Kirchen – umsetzen. Davon profitieren zum Beispiel die Kirchen in Leubsdorf, Schellenberg und Großwaltersdorf sowie die Straße zum Gewerbegebiet in Schönerstadt. Zudem werden die organisatorischen Abläufe des Regionalmanagements bis 2015 abgesichert. Auch im Leader-Gebiet „Klosterbezirk Altzella“ finden die ca. 307.000 Euro eine entsprechende Verwendung. Über zusätzliche 287.681 Euro kann sich die ILE-Region „Sachsenkreuz+“ freuen.

Mit den Geldern können weitere Maßnahmen realisiert werden, die das Wohn- und Arbeitsumfeld in den Regionen noch attraktiver machen. Dabei hat jede Region eigenverantwortlich im Rahmen ihres Budgets über die Priorisierung von Maßnahmen vor Ort entschieden. Dieses System hat sich bewährt. Deshalb ist es sinnvoll, wenn auch in der neuen Förderperiode die Regionen selbst bestimmen, welche Schwerpunkte sie mit den Fördermitteln setzen wollen. Noch fehlen hier die genauen Vorgaben der EU, denn der Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR)  ab 2014 befindet sich derzeit noch in Abstimmung zwischen Bundesregierung und der EU.“

Berlin, den 18. dezember 2012;
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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