Es ist wohl wahr, der Fachkräftemangel wird vermutlich ohne Zuwanderung nicht gemildert werden können. Aber gleich den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, steht weder der Wirtschaft noch der Politik gut zu Gesicht. Ehe also Ausländer angeworben werden, müssen erst einmal die eigenen Potentiale gehoben werden. Und da muss sich die Wirtschaft mal an die eigene Nase fassen. Solange Unternehmen nur befristete Arbeitsverträge, unflexible Arbeitszeitmodelle und nicht angemessene Vergütung bieten, brauchen sie keinen echten Mangel an Arbeitskräften zu beklagen. Der neueste Bildungsbericht der Bundesregierung gibt der Wirtschaft denn auch schlechte Noten für Deren Weiterbildungsaktivitäten. Manche spekulieren wohl auf die kommende Arbeitnehmerfreizügigkeit von Mai diesen Jahres ab, um zu noch niedrigeren Löhnen Arbeitskräfte aus dem Ausland zu bekommen. Die übrigen Intgrationslasten werden dann der öffentlichen Hand überlassen. Ich rate den Unternehmen, die Derartiges vorhaben dringend davon ab. Denn damit provozieren sie, dass die Akzeptanz für einen gesetzlichen Mindestlohn auch in politischen Kreisen, die bisher lediglich die branchenbezogenen Mindestlöhne befürworteten größer wird . Unternehmen, die mit Dumpinglöhne wirtschaften, unterstütze ich jedenfalls nicht!!!










