Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann informiert über die Ergebnisse der Deutsch-Tschechischen Arbeitsgruppe „Grenzüberschreitende Luftreinhaltung“:

„Auf Nachfrage bei Bundesminister Dr. Röttgen teilte dieser mir mit, dass in den letzten Jahren zwar keine Überschreitung von Luftqualitätsgrenzwerten im Erzgebirge durch grenzüberschreitende Schadstoffverfrachtungen aus der Tschechischen Republik auftraten. Die Zahl der Tage mit Geruchsereignissen sei von 27 im Jahre 2009 auf 18 Tage in 2010 zurückgegangen.

Dennoch soll ein gemeinsames EU-Forschungsprojekt „Ultrafeinstaub und Gesundheit“ bereits im Juli 2011 starten. Das Projekt und seine Messungen sollen als verlässliche Datengrundlage für weitere Maßnahmen liefern. Ein weiteres EU-Projekt zur Messung ultrafeiner Partikel und zur Sammlung medizinischer Daten ist in Vorbereitung. Letzteres ist besonders wichtig, weil insbesondere die Bewohner der Erzgebirgsregion Mittelsachsens nicht nur über Geruchsbelästigungen klagten, sondern auch über verschiedene, massiv auftretende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall usw.

Ich erhoffe mir durch die Projekte einen verbesserten Informationsfluss für unsere Bevölkerung entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze. Auf wissenschaftlicher Basis erhobene Daten werden außerdem endlich eine fundierte Grundlage für wirkungsvollen Gegenmaßnahmen bieten können.“

Weitere Informationen zum Thema Luftreinhaltung finden Sie unter http://www.bmu.de/luftreinhaltung/ und http://www.smul.sachsen.de/umwelt/luft/.

Berlin, den 22. Juni 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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