Fördermittel für Verbundprojekt Schule und Wirtschaft in Mittelsachsen.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann erklärt hinsichtlich der Förderung des Berufsorientierungsprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verbesserung der Berufsorientierung:

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Mitteldeutsche Fachzentrum für Metall und Technik Roßwein gGmbH in Beteiligung mit den Mittelschulen Roßwein und Waldheim eine Zuwendung des BMBF in Höhe von 200.000 € für Berufsorientierungsmaßnahmen erhalten hat. Schüler ab der achten Klassenstufe können nun dort in fünf Berufsfeldern wie Metall- und Maschinenbau, Wirtschaft und Verwaltung, IT, Computer und Elektro frühzeitig praktische Erfahrungen sammeln.

Mit dem Förderprogramm des BMBF wurde das Berufsorientierungsprogramm in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und vergleichbaren Bildungsstätten etabliert. Das seit 1. April 2008 laufende Förderprogramm des BMBF wurde zur weiteren Senkung der Jugendarbeitslosigkeit eingeführt. Für einen Zeitraum bis 2013 hat das BMBF mehr als 58 Mio. € zur Verfügung gestellt. Durch das Angebot einer frühzeitigen, praxisbezogenen und systematischen Berufsorientierung in ÜBS und vergleichbaren Bildungsstätten soll Jugendlichen allgemein bildender Schulen, vorrangig der Schulformen, die den Hauptschulabschluss anbieten, der Übergang von der Schule in eine duale Berufsausbildung vor allem im Handwerk erleichtert werden. Damit wird ein wirksamer Beitrag zur Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss und/oder ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz geleistet. Die Berufsorientierung dient auch dazu, eine zielgenaue, an den individuellen Fähigkeiten und Neigungen der Schüler ausgerichtete Auswahl eines Betriebspraktikums zu ermöglichen.

Die ÜBS sind aufgrund ihrer wichtigen Rolle in der dualen Berufsausbildung an der Verbindungsstelle zwischen Schule und Wirtschaft, ihrer Praxisnähe, Ausstattung, Erfahrung und Kompetenz des Lehrpersonals bestens geeignet, Schülern durch individuelle, systematische und berufsspezifische Berufsorientierungsmaßnahmen auf das Berufsleben vorzubereiten. Frühzeitig kann so der Weg in eine Berufsausbildung geebnet werden. Eine individuelle Berufsorientierung in der Ausbildungspraxis hilft den Jugendlichen, realistische Vorstellungen über die Berufswelt aber auch der eigenen Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln. Auch erleichtert es den Betrieben, qualifizierten Fachkräftenachwuchs zu gewinnen. Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen sollen durch eine enge Verzahnung mit diesem Programm in die Lage versetzt werden, für freie Ausbildungsplätze geeignete Bewerber über einen längeren Zeitraum hinweg kennen zu lernen um diese dann gezielt anwerben zu können. Eine passgenauere Berufswahl soll auch die Zahl der Ausbildungsabbrüche senken.“

Berlin, den 10. Dezember 2010
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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