Hochwasserschutz geht nur gemeinsam.

Zur Diskussion um den Hochwasserschutz im Landkreis Mittelsachsen erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Wie der Presse zu entnehmen ist, soll der Hochwasserschutz in Mittelsachsen im Wesentlichen durch technische Bauwerke erfolgen. Hier stellt sich die Frage, inwiefern diese durch nichttechnische Maßnahmen ergänzt oder sogar ersetzt werden können.

Ich habe mich daher an die zuständige Landestalsperrenverwaltung gewandt und um Auskunft bezüglich der Möglichkeit der Ausweisung von Überflutungsflächen gebeten. Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft hat mir nun mitgeteilt, dass die Prüfung nichttechnischer Maßnahmen integraler Bestandteil bei der Erarbeitung der Hochwasserschutzkonzepte sei.

Speziell für Mittelsachsen seien vertiefende Studien erstellt worden. Dabei habe sich aber herausgestellt, dass aufgrund der topografischen Gegebenheiten in den Gebirgslagen die zur Überflutung geeigneten Flächen viel zu klein sind, um eine nennenswerte Retentionswirkung zu entfalten. In anderen Bereichen hingegen werden nichttechnische Maßnahmen sowie Maßnahmen der konservierenden Bodenbearbeitung, der Renaturierung und des Waldumbaus ergriffen.

Angesichts der oft konfliktreichen und langwierigen Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen spricht sich der Minister für ein konstruktives Zusammenwirken aller Beteiligten, besonders auf regionaler Ebene aus. Dieser Aufforderung schließe ich mich uneingeschränkt an. Die vollständige Antwort des SMUL finden Sie auf meiner Homepage unter www.veronika-bellmann.de .“

Berlin, den 07. März 2011
Karsten Geburtig (V.i.S.d.P.)


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Die vollständige Antwort des SMUL finden Sie hier.