Inno-Prämie unterstützt Mittelstand.

Um kleinen mittelsächsischen Unternehmen und Handwerksbetrieben zukünftig einen besseren Zugang zu wissenschaftlichen Dienstleistungen zu ermöglichen, erklärt die Bundestagsabgeordnete, EU-Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mittelsachsen, Veronika Bellmann:

„Forschung und Entwicklung (FuE) wird in Mittelsachsen seit Langem eine besondere Bedeutung beigemessen. Gerade kleine mittelsächsische Unternehmen und Handwerksbetriebe zeichnen sich durch innovative Ideen aus und könnten so neue Marktlücken erschließen. Häufig fehlt es dem sächsischen Tüftlergeist dann aber am notwendigen FuE-Kapital. Mit der InnoPrämie können sich diese Unternehmen jetzt Wissen zur Umsetzung ihrer Ideen einkaufen, um ihre innovative Ideen umzusetzen oder ihre Produkte und Verfahren weiter zu verbessern.

Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln finanziert. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent, max. 10.000 Euro pro Jahr und Unternehmen.

Mit der Förderung sollen auch Handwerksbetriebe wissenschaftliche Einstiegsarbeiten und technische Unterstützung im Vorfeld der Entwicklung von Produkten oder Verfahren einkaufen können. Dazu zählen beispielsweise Machbarkeits- und Werkstoffstudien, Produkttests sowie Konstruktions- und Laborleistungen. Förderfähig sind dabei nur Leistungen aus externer FuE-Tätigkeit. Die externen FuE-Dienstleister können Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen sein. Sächsische kleine und mittlere Unternehmen können dabei nationale oder internationale Anbieter in Anspruch nehmen.“

Der sächsischen InnoPrämie liegt ein schlankes Antragsverfahren zugrunde. Bewilligungsbehörde ist die Sächsische Aufbaubank. Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es unter www.sab.sachsen.de/innopraemie.

Berlin, den 7. Juli 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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