Innovationen kommen aus dem Mittelstand.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie, Veronika Bellmann, informiert über Änderungen des Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:

„Im Gegensatz zu dem gestern von der Bundesforschungsministerin in Dresden vorgestelltem Programm “Zwanzig20-Partnerschaft für Innovation”, dass mittels noch zu gründender Konsortien aus ostdeutschen Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft Innovationsstrukturen erst geschaffen werden soll, gibt es mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bereits ein sehr effizientes, bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für die Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Mit dem ZIM wurden seit Juli 2008 mittelsächsische Unternehmen mit 17,8 Mio. Euro nachhaltig in ihrer Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet. Weitere 9 Mio. Euro sind derzeit noch bewilligt und werden in jeweils in Drei-Monatsscheiben ausgezahlt.

Die Einzelprojektförderung reicht dabei von 21.014 Euro für die Entwicklung einer Heizungsanlagentechnik mit digitaler Hydraulik bei der Wolf – Heizungs- und Sanitärtechnik GmbH in Flöha bis zu 348.714 Euro für die Entwicklung eines Biogasreformers zur Versorgung einer PEM-Brennstoffzelle mit Wasserstoff auf der Basis innovativer Katalysatorträger (RefoBIO) beim DBI – Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg.

Häufig sind unsere mittelsächsischen Institute rege Nutzer dieses Förderprogrammes. So zum Beispiel das Kurt-Schwabe-Institut für Mess- und Sensortechnik e.V. aus Ziegra-Knobelsdorf mit ca. 2 Mio. Euro, die Hochschule Mittweida und ihre diversen Fakultäten mit ca. 1,6 Mio. Euro und die Technische Universität Bergakademie Freiberg gemeinsam mit ihren zahlreichen Instituten und Kooperationspartnern mit insgesamt 6,5 Mio. Euro.

Die Programmlaufzeit des ZIM wurde nun bis Ende 2014 verlängert. Anträge können laufend bis 31.12.2014 gestellt werden. Für internationale FuE-Kooperationen erhalten die deutschen mittelständischen Unternehmen einen um 5 Prozentpunkte erhöhten Fördersatz. Die Obergrenze für innovationsunterstützende Dienstleistungen wird für exportorientierte FuE-Kooperations- und -Einzelprojekte von 50.000 € auf 75.000 € erhöht. Die Antragsberechtigung wird für mittelständige Unternehmen bis 500 Beschäftigte erweitert und das Programm bis Ende 2013 geöffnet.

Ich kann also alle mittelständische Unternehmen in Mittelsachsen nur dazu ermuntern, sich mit Innovationen einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Die Fördermittel dazu stehen bereit. Nutzen Sie diese.“

Berlin, den 23. August 2012
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


Die Pressemitteilung als PDF-Dokument finden Sie hier.


Die Neuerungen im ZIM als PDF-Dokument finden Sie hier.