Innovationsmotor Mittelstand.

Mittelsächsische Firmen in Striegistal und Freiberg profitieren von Bundesförderprogrammen

Zu der aktuellen Mitteilung aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung bezüglich einer Förderung mittelsächsischer Mittelständler aus dem Programm „KMU innovativ“ erklärt die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Unsere Entscheidungen für die durch Mittel aus dem Bundeshaushalt finanzierten Förderprogramme bleiben abstrakt, solange sie nicht vor Ort für konkrete Projekte in Anspruch genommen werden. Das mittelsächsische Firmen wegen ihrer innovativer Entwicklungen nun von diesen speziell auf den Mittelstand zielenden Förderprogramme profitieren können, freut mich natürlich außerordentlich.

Dies ist sowohl bei der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH mit Standort in Freiberg mit einer Fördersumme von 175.000 €, als auch bei der MIOBA – Mitteldeutscher Industrie-Ofenbau GmbH & Co. KG aus Striegistal mit einer Fördersumme von 130.000 € der Fall.

Beide Unternehmen erhalten die Unterstützung für das Projekt “Effiziente Hochtemperatur-Rekuperatoren durch neue Werkstoffpaarung (ERNA)“. Das Projekt soll dabei helfen, eine der größten Herausforderung Deutschlands zu bewältigen: den Klimaschutz. Durch die Entwicklung eines sog. Hochtemperatur-Rekuperators mit verbesserter Wärmeübertragung wird angestrebt den hohen Wärmeverlust zu reduzieren wodurch ein aktiver Beitrag zur CO²-Emissionsminderung durch Wärmerückgewinnung erzielt werden kann. Hochtemperatur-Rekuperator können beispielsweise in den Prozessanlagen der Eisen- und Stahlindustrieeingesetzt werden, deren Energiebedarf dadurch entscheidend reduziert wird. In Deutschland sind derzeit ca. 70.000 Industrieöfen im Einsatz. können eingesetzt werden bei Metallurgische Öfen, Ofenanlagen der Automobilindustrie, Reaktoren der chemischen Industrie, Reaktoren der Sekundärrohstoffverwertung, Turbinen, KWK-Anlagen, Luft- und Raumfahrt.

Dadurch erfüllen beide Unternehmen den Förderzweck, nämlich Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen durchzuführen. Die ist nur Spitzenleute zu machen. Also alles in allem mehr als nur ein Grund zur Freude und zum Stolz für Mittelsachsen.

Fördermaßnahmen KMU innovativ – Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Die mit Spitzenforschung verbundenen Risiken sind allerdings für KMU häufig schwer zu schultern. Deshalb gestaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit KMU-innovativ den Zugang zur Forschungsförderung für sie spürbar einfacher, u. a. durch vereinfachte Bonitätsprüfung. Mit KMU-innovativ fördert das BMBF Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen. Im relevanten Teilbereich “Energieeffizienz/Klimaschutz” beträgt das Fördervolumen 10 bis 12 Mio. € pro Jahr.

Berlin, den 9. November 2010;
Sabrina Wolke (V.i.S.d.P.)


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