Kita-Ausbau und Betreuung geht alle an!.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann, informiert über die vielfältigen Bundesförderungen zum Kita-Ausbau und zur Kinderbetreuung:

„Der Ausbauerfolg und damit ein bedarfsgerechtes Angebot von Betreuungsplätzen wird vor Ort entschieden. Durch die vielfältigen Hilfen des Bundes werden die Länder nun nochmals nachhaltig unterstützt, um ihre Anstrengungen zu verstärken und ihrer Verantwortung nachzukommen. Denn die Hilfen des Bundes zur Sicherung eines gelingenden U3-Ausbaues beschränken sich nicht auf die investiven 580,5 Millionen Euro des Fiskalpaktumsetzungsgesetzes. Das vor fünf Monaten vorgestellte 10-Punkte-Programm für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung beinhaltet eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten.

Mit dem zweijährigen Förderprogramm der KfW stehen ab dem 1. Februar 2012 KfW-Kredite im Umfang von insgesamt 350 Millionen Euro für die Jahre 2013-2015 zur Verfügung. Es richtet sich sowohl an Kommunen wie auch an Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe. Kommunen können im Zuge des „IKK – Kita-Ausbau“ Kredite direkt von der KfW-Bank erhalten. Weitere Investoren – etwa kommunale Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, natürliche Personen – können über das Modul „IKU – Kita-Ausbau“ Kredite über ihre Hausbank in Anspruch nehmen. Zu 100% förderfähig sind solche Investitionen, die durch Neubau oder Sanierung von Gebäuden zur Nutzung als Tageseinrichtungen und als Räumlichkeiten für Kindertagespflege dienen. Die mit den Investitionen verbundenen Nebenkosten sowie anfallende Beratungskosten sind ebenfalls vom Förderprogramm erfasst.

Mit dem Bundesprogramm „Lernort Praxis“ wird die praxisintegrierte bzw. berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Erzieher/in durch Zurverfügungstellung von personellen Kapazitäten, die die Auszubildenden anlernen (0,5 VZÄ für 5 Kitas), unterstützt.

Mit dem „Aktionsprogramms Kindertagespflege“ fördert das Bundesfamilienministerium die Festanstellung von Tagesmüttern und -vätern. Dafür stehen insgesamt 10 Mio. € aus Bundesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Durch die Verlängerung der krankenversicherungsrechtlichen Sondervorschriften wird zudem das Kindertagespflegepersonal gestärkt, aber auch die Länder und Kommunen werden direkt und massiv unterstützt.

Mit dem aus Bundesmitteln finanzierten Förderprogramm „BeKiB“ (Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung) wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland geleistet. Arbeitgeber erhalten konkrete Anreize, wenn sie sich für die Kinderbetreuung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren, indem sie betriebliche Betreuungsangebote – einschließlich der Kindertagespflege – einrichten. Für eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Studium unterstützt das Programm auch die Schaffung neuer Betreuungsplätze für Kinder von Studierenden durch Hochschulen. Das Programm wird Ende dieser Woche starten!

Auch die Arbeitgeber können sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Sie sind es, die am meisten davon profitieren, wenn gutqualifizierte Frauen wieder früher in den Beruf einsteigen können. Dafür müssen sie gute Angebote schaffen und darin werden sie von der Bundesregierung unterstützt.

Weitere Informationen und Vertiefungen zu den Maßnahmen und Programmen finden Sie auf den bereits bekannten Portalen www.fruehechancen.de und www.erfolgsfaktor-familie.de/Kinderbetreuung.

Berlin, den 30. November 2012

Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


Die Pressemitteilung als PDF-Dokument finden Sie hier.