Kommunismus auf Probe?.

Da war die Katze aus dem Sack. Das also wollen die Linken – Kommunismus – nur schade, dass es die Vorsitzende Gesine Lötzsch so unverhohlen ausplauderte. Obwohl man ihr das ja noch abnehmen kann, dass sie daran glaubt. Soviel hat sie ja vom real existierenden Sozialismus und Kommunismus in der ehemaligen DDR gar nicht mitbekommen. Schließlich hat sie sich privilegierterweise eine nicht unerhebliche Zeit vor 1989 in den Niederlanden zu Studienzwecken aufhalten dürfen, während unsereiner hinter Mauer und Stacheldraht saß und noch nicht einmal studieren durfte, weil man nicht regimekonform sein wollte. Aber so sind sie, die Genossen – reden wie Lenin, aber leben wie Rockefeller. Klaus Ernst, Diether Dehm und Sarah Wagenknecht lassen grüßen. Da hilft es auch nichts, wenn Genosse Maurer in einer Aktuellen Stunde des Bundestages aus der Apostelgeschichte zitiert und das Volkseigentum an Grund und Boden sowie Produktionsmitteln beschwört. Es ist nicht bekannt, dass die drei vorbeschriebenen Herrschaften bzw. Damen vollkommen kollektive Wesen seien und kein Eigentum besäßen – ganz im Gegenteil!

Kommunismus gibt es auch nicht als Kuschelvariante. Das Verbrechen ist dieser Gesellschaftsform immanent, Gewalt in jeglicher Form Teil des Systems auch dieser Diktatur. Stalin hat dieses System nicht pervertiert, wie es die Linken gerne glauben machen. Er hat getreu der kommunistischen ideale gehandelt und die Lehren Lenins in die Tat umgesetzt. Dieser war einer der brutalsten Massenmördern der Weltgeschichte. Jeder, der das nicht glaubt, lese seine Anweisungen, wie mit Andersdenkenden umzugehen sei. Zurecht hat Wolfgang Thierse in der Aktuellen Stunde vom vergangenen Freitag Ernst Bloch zitiert, der die rhetorische Frage stellte:“ Hat der Stalinismus den Kommunismus bis zur Unkenntlichkeit verzerrt oder vielmehr zur Kenntnis gebracht? Letzteres ist der Fall und genau deshalb wollen wir den Kommunismus als menschenverachtende Diktatur nicht! Frau Lötzsch möge also dem mündigen Bürger nicht glauben machen, sie stehe mit ihrer Partei auf dem Boden des Grundgesetztes und handele zutiefst demokratisch. Vermutlich strebt sie dem ideal der Rosa Luxemburg nach, die durch den Einzug in die parlamentarische Demokratie die Demokratie vernichten wollte und damit getreu den Schriften von Marx und Engels handelte. darin war u.a. festgehalten worden, dass der Kommunismus ein Ideal sei, nachdem sich die Wirklichkeit zu richten habe und eine Bewegung, die den jetzigen Zustand aufhebe. Deshalb kann es nie heißen: Demokratie und Kommunismus sondern immer Demokratie ODER Kommunismus, Demokratie ODER Diktatur!

Übrigens, diejenigen die sich die Vorstufe der kommunistischen Diktatur – den demokratischen Sozialismus als Ideal erkoren haben, müssen sich im Klaren sein, für wen bzw. was sie da als Wegbereiter/Steigbügelhalter fungieren wollen.

Ein praktisches Beispiel, wie unverhohlen Menschenwürde missachtet, die parlamentarische Demokratie verhöhnt, und verbale Gewalt in Form von Primitivismus in Deutschland Einzug hält, wenn Sozialisten und Kommunisten regieren, lieferte dieser Tage Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov(die Linke). Gegenüber der FDP-Finanzexpertin Marion Vogdt zitierte er, allerdings in russischer Sprache einen dem hohen Hause, einer Frau gegenüber und eines Parlamentariers vollkommen unwürdigen Spruch des russischen Dichters Jewgeni Jewtuschenkow:“ Ich bin Scheiße und du bist Scheiße, ich noch nicht so lange – du jedoch schon lange!“