Mittelsachsen bleibt Wissenschafts- und Innovationshochburg.

Die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Mittelsachsen, Veronika Bellmann, informiert:

„Der effiziente Umgang mit Primärenergien gehört aus ökologischen und ökonomischen Gründen zu einer der großen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss. Ein noch weitgehend unerschlossenes Energiepotential ist die Abwärme, die in vielen Bereichen z.B. der Mobilität, der industriellen Produktion oder der Energieerzeugung ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Thermoelektrische Generatoren (TEG) bieten hier über eine Umwandlung von Wärme in Strom die Möglichkeit, Abwärme zumindest teilweise zu nutzen und dadurch zu einer effektiveren Nutzung fossiler Energieträger und zur Minderung der Umweltbelastung beitragen.

Ähnlich wie die in Solarzellen eingesetzten Halbleiter Strom aus Wärme. Bisherige Hemmnisse bei der Einführung Thermoelektrischer Generatoren wie Kosten, Zuverlässigkeit und Alterungsbeständigkeit sollen im Projekt insbesondere durch eine kombinierte Entwicklung von Werkstoffen und angepassten Technologien für die Werkstoffherstellung und eine hochtemperaturtaugliche Aufbau- und Verbindungstechnik überwunden werden.

Im Rahmen des Förderschwerpunktes „Thermoelektrische Generatoren für die Energierückgewinnung aus Wärme – Thermopower“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden daher Projekte insbesondere auf dem Gebiet innovativer thermoelektrischer Energieumwandler gefördert.

Ich freue mich, dass im Rahmen des Projektes HITEG dieser BMBF-Fördermaßnahme mit der NOXMAT GmbH aus Oederan auch ein Unternehmen aus Mittelsachsen an dieser bedeutenden Aufgabe mitwirkt. Die Förderung beträgt in der aktuellen Projektlaufzeit stattliche 194.000 Euro.

Damit zeigt sich, dass die mittelsächsische Wissenschafts- und Innovationshochburg nicht nur auf Freiberg beschränkt ist. Oederan macht seinem Namen als Standort erneuerbarer Energien und Energieeffizienz alle Ehre.“

Berlin, den 16. Juni 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


Die Pressemitteilung als PDF-Dokument finden Sie hier.