Nachgehakt – Unfallschwerpunkte BAB 4 Anschlussstelle Frankenberg und BAB 72 Anschlussstelle Penig beseitigen.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und Stellvertretendes Mitglied des Bundestagsverkehrsausschusses, Veronika Bellmann, informiert über die seitens des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zugesagte Beseitigung von Unfallschwerpunkten an Autobahnanschlussstellen in Mittelsachsen:

“Seit langem sind sie bekannt, die beiden Unfallschwerpunkte an den Anschlussstellen BAB 4 Frankenberg und BAB 72 Penig. Auf meine Anfrage teilte das SMWA als für Verkehr zuständiges Staatsministerium mit, dass nach vorübergehenden Behelfsmaßnahmen nun dauerhafte Lösungen zumindest in die konkrete Planung gehen würden.

Auf Vorschlag einer Kommission, bestehend aus Vertretern der Polizei, des Landkreises und des SMWA, wurde die Abbiegespur an der B 169 aus Richtung Hainichen mit mobilen Schutzeinrichtungen abgegrenzt. Sowohl der dadurch entstandene Ausfahrtskeil, als auch die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h, sollen zumindest kurzfristig als Lösung dienen. Langfristig wurde das Straßenbauamt Chemnitz mit der Planung für den Ausbau der B 169 beauftragt. Die Pläne liegen derzeit der Stadt Frankenberg zur Stellungnahme vor, bevor sie zur Genehmigung beim Bundesverkehrsministerium eingereicht werden können. Erst danach kann das benötigte Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

An der Kreuzung der B 175/K 8255 kommt ebenfalls endlich Bewegung in die Beseitigung des Unfallschwerpunkts. Nach Abbau der Ampelanlage im Zuge der Baumaßnahmen an der BAB 72, wurde nun seitens des sächsischen Verkehrsministeriums versprochen, diese wieder in Betrieb zu nehmen. Zumindest solange, bis mit dem durchgängigen Bau der Autobahn bis Borna, voraussichtlich im Jahr 2013, soll dann ein genereller Ausbau der Kreuzung erfolgen.

Alles in allem, sind zwar durchaus Schritte in die richtige Richtung erkennbar, aber die müssen nun auch mit Nachdruck verfolgt werden, damit sich die Umsetzung nicht an den St.-Nimmerleinstag verschiebt. Verkehrssicherheit und eine bedarfsgerechte Infrastruktur sind für alle wichtig.”

Berlin, den 14. Dezember 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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