Neue Studienformen lenken Millionen Euro an die Hochschule Mittweida.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete und Obfrau im Europaausschuss des Deutschen Bundestages, Veronika Bellmann, informiert über Maßnahmen für erfolgreiches Studieren an der Hochschule Mittweida:

„Sächsische Hochschulen nehmen bei der Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte eine Schlüsselstellung ein. Sie sollen einem steigenden Anteil junger Menschen die Qualifikationen und Kompetenzen vermitteln, die für den Erhalt der hohen Wettbewerbsfähigkeit des sächsischen Wirtschafts- und Wissenschaftssystems erforderlich sind. Um der stetig steigenden Zahl von Studierenden möglichst gute Studienbedingungen zu bieten und sie auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen, stellt der Bund für die 2011 bis 2015 rund 4,7 Milliarden Euro im Rahmen des Hochschulpaktes bereit.

Zum Stichtag 30. September 2011 hatten alle noch nicht geförderten Hochschulen erneut die Chance, sich mit einem überarbeiteten Konzept für gute Lehre zu beteiligen. Die Hochschule Mittweida hat ihre Chance genutzt und ist mit ihrem Projekt „SEM – Stärkung und Erweiterung des akademischen Mittelbaus“ zur Realisierung neuer Lehr- und Lernmethoden in der zweiten Bewerbungsrunde erfolgreich dabei.

Für den Zeitraum vom 01.12.2012 bis zum 31.12.2016 erhält die Hochschule eine 100%-Förderung in Höhe von 1.984.410 Euro, um die Studierbarkeit zu verbessern und die Abbrecherquote insbesondere in den MINT-Fächern zu reduzieren. Gleichzeitig soll der facheigene akademische Nachwuchs der Hochschule gestärkt und die Betreuungsrelation in besonders belasteten Bereichen verbessert werden. Die Einbeziehung neuer Lern-/Lehrformen soll die Praxisorientierung und die Anwendungsrelevanz der Lehre fördern.

Ich freue mich, dass Mittelsachsen von den aufgelegten Bundesprogrammen so stark profitieren kann – schließlich war die Bereitstellung der Mittel für Bildung und Forschung, neben den Infrastrukturinvestitionen, ein echter Kraftakt in den letzten Haushaltsverhandlungen gegenüber den anderen Ressorts.“

Berlin, den 17. Mai 2012
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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