Ökumenischer Kirchenchor Eppendorf wird Botschafter des Freistaates in der Bundeshauptstadt Berlin.

Die Zahl zwei scheint heute von großer Bedeutung zu sein“, sagte die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann vor ca. 350 Besuchern des Adventkonzerts der Eppendorfer Chöre in der evangelischen Kirche zu Eppendorf am vergangenen Sonntag.

„Wir haben den ZWEITEN Advent. Vor ZWEI Tagen habe ich die amtliche Mitteilung bekommen, dass sich ZWEI Jahre Überzeugungsarbeit gegenüber der Staatsregierung ausgezahlt haben. Nun hat der ökumenische Kirchenchor, unter Leitung von Kantor Wolfgang Eger, nur noch ZWEI Jahre Zeit, um ein großes Weihnachtswerk einzustudieren, mit dem sich Chor, Solisten und das Orchester in bewährter Zusammensetzung beim großen Weihnachtskonzert des Freistaates Sachsen im Jahr 2013 in der Bundeshauptstadt Berlin präsentieren können.“

„Die Zeit werden wir für umfassende Vorbereitungen auch brauchen, um der großen Aufgabe, die Auszeichnung und Herausforderung für uns ist, gerecht zu werden”, sagte der Chorleiter und Eppendorfer Kantor Wolfgang Eger sichtlich gerührt.

Der Auftrag einer Konzertausgestaltung der Eppendorfer in Berlin geht auf eine Initiative von Veronika Bellmann zurück.

„Ich bin eine sehr aufmerksame Konzertbesucherin, sowohl in Berlin als auch in meiner Heimat Sachsen, insbesondere meines Wahlkreises Mittelsachsen. Wenn sich der Freistaat alljährlich in der Adventszeit mit kulturellen und musischen Leistungen in Berlin präsentiert, so geschah das bisher nur mit Künstlern, Chören und Orchestern von Rang und Namen, wie bspw. dem Kreuzchor, den Dresdner Kapellknaben oder im Lutherjahr die Thomaner, die für 2012 schon vertraglich gebunden sind.

Sachsens kulturelle, künstlerisch wertvolle oder musische “Leuchttürme” sind aber nicht nur in den städtischen Zentren unter Profis zu finden. Sie stehen auch im ländlichen Raum und erreichen durch ehrenamtliches Wirken, also im Amateurbereich, bemerkenswerte Qualität und Ausstrahlung. Auch und gerade das ist Sachsen. Deshalb sollten diese Chöre und Orchester ebenfalls ihre Chance bekommen, unseren Freistaat präsentieren zu können, Botschafter Sachsens zu sein.

Von der Richtigkeit dieser Idee konnte ich letztlich auch den Bevollmächtigten für Bundes- und Europaangelegenheiten beim Freistaat Sachsen in Berlin, Staatssekretär Herrn Erhard Weimann, überzeugen. Spätestens nachdem er die Eppendorfer beim Requiem von Gabriel Fauré am Vorabend des Volkstrauertages, dem 19.11.2011, live in Eppendorf erlebte, war klar, dass die Damen und Herren Sänger des ökumenischen Kirchenchores, Solisten und Orchester unter Leitung von Wolfgang Eger sehr leistungsfähige und würdige Botschafter Sachsen in der Bundeshauptstadt sein können“.

Berlin, den 6. Dezember 2011
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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