OU Freiberg: Geld für Westtangente für östliche Umfahrung einsetzen.

Die bereits im Bundesverkehrsministerium eingestellten Finanzmittel für den Bau der sogenannten Westtangente der Freiberger Ortsumgehung sollten für den Bau der Osttangente eingesetzt werden, wenn der Widerstand Einiger gegen den geplanten Trassenverlauf zum Beispiel im Bereich Hospitalwald anhält und dadurch der Termin für den geplanten Baubeginn in Gefahr geriete. Das regt die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann wiederholt an.

Sie hatte bereits 2007 diesen Vorschlag gemacht, weil sich schon damals wegen des Hospitalwaldes erheblicher Widerstand abzeichnete, die Notwendigkeit der Ortsumgehung insbesondere für die örtlichen Unternehmen aber unstrittig ist

„Bislang ist nur ein Teil der gesamten Ortsumgehung durch den Bund finanziell untersetzt. Diese Mittel in Höhe von 26,5 Millionen Euro sollten für den Bereich der Ortsumfahrung eingesetzt werden, der weniger strittig ist. Und das ist der östliche Teil. Das Bundesverkehrsministerium und die Landesdirektion Chemnitz sollten so flexibel reagieren können. Mit der schnellen Fertigstellung der Osttangente wäre auch den ansässigen Unternehmen geholfen, die seit Jahren dringend auf eine gute Verkehrsanbindung warten“, sagt Veronika Bellmann.

Mit einem Bau der Osttangente könnte zudem der Verkehr aus Richtung Erzgebirge besser in Richtung Dresden abgeleitet werden. „In diesem Zusammenhang werte ich es als sehr positiv, dass es mittlerweile auch in Brand-Erbisdorf wieder Bestrebungen gibt, über den Bau einer Ortsumgehung nachzudenken. Der Ausbau der B 101 von der Autobahn bis Freiberg, die Freiberger und die Brand-Erbisdorfer Ortsumgehung würden so die B 101 zu einem echten und leistungsfähigen Autobahnzubringer für Freiberg sowie das Erzgebirge machen.“

Freiberg, den 2. September 2009
Torsten Schilling (V.i.S.d.P.)


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