Sächsische Staatsregierung ebnet den Weg für das Ressourcenzentrum Freiberg.

Zur heutigen Kabinettsentscheidung der sächsischen Staatsregierung zur Unterstützung der Einrichtung eines Ressourcenzentrums am Hochschulstandort in Freiberg erklärt die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann:

„Eine Zeit lang hat es so ausgesehen, als ob die sächsische Staatsregierung hervorgehobene Vorhaben aus dem eigenen Koalitionsvertrag dem Sparzwang opfern wollte. Umso erfreuter war ich über die persönliche Mitteilung der sächsischen Wissenschaftsministerin Frau Prof. von Schorlemer, die das „grüne Licht“ des Kabinetts für die Anschubfinanzierung des Ressourcenzentrums in Freiberg zum Inhalt hatte.“

Über mehrere Monate hinweg hatten, neben Mitstreitern auf der wissenschaftlichen und universitären Ebene, insbesondere der für den Bereich Forschung und Bildung zuständige stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Michael Kretschmer, und die Wahlkreisabgeordnete Veronika Bellmann auf dem politischen Gleis versucht, die entscheidenden Weichen für Sachsen und Freiberg zu stellen. Bis auf die Zusage finanzieller Unterstützung seitens des Freistaates verlief das Ganze erfolgreich. Zumindest war das Vorhaben im sächsischen Koalitionsvertrag mit dem Standort Freiberg explizit verankert. Die Bundesregierung bekannte sich klar zur „Ansiedlung eines Forschungsinstituts für Technologien zur nachhaltigen Rohstoffversorgung und Ressourceneffizienz in den neuen Ländern“. Während der Bund mit einer fünfjährigen Anschubfinanzierung von 5 Mio. Euro pro Jahr rechnet und dafür 90 Prozent der Mittel bereitstellt, tat sich Sachsen schwer, die restlichen 10 Prozent zu finanzieren.

„Das hat uns alle noch einmal richtig Überzeugungsarbeit gekostet. Mit der freistaatlichen Finanzierungszusage im Gepäck können wir uns nun gut gerüstet in den Ausschreibungswettbewerb begeben. Ich kann der Auswahlentscheidung, die für Ende dieses Jahres vorgesehen ist, nicht vorgreifen, aber ich bin optimistisch, dass das Konzept der Technischen Universität Bergakademie Freiberg für die Einrichtung eines Rohstoffinstituts überzeugen wird. Schließlich haben die Freiberger international anerkannte Referenzen und Kompetenzen hinsichtlich der Erforschung von Wertschöpfungsketten von der Erkundung und Gewinnung von Rohstoffen über deren Aufbereitung und Veredelung bis hin zu deren Recycling“, sagte Frau Bellmann abschließend.

Berlin, den 10.08.2010; Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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