Träume werden wahr-Koalitionsvertrag tatsächlich umgesetzt.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann erklärt hinsichtlich der Entscheidung für die Ansiedlung des neuen Zentrums für Rohstoffforschung in Freiberg:

„Es macht stolz, dass das erste Bundesinstitut in Ostdeutschland von großer wissenschaftlicher nationaler und internationaler Tragweite sowie Zukunftsperspektiven hinsichtlich Rohstoffkreisläufe und Energie ausgerechnet in Mittelsachsen an der TU Bergakademie in Freiberg seine Heimat bekommen wird.

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist festgehalten, dass ein Rohstoffzentrum in den Neuen Bundeländern angesiedelt werden soll. Der sächsische Koalitionsvertrag präzisiert das Vorhaben sogar örtlich in Bezug auf die Einrichtung in der Bergstadt Freiberg.

Seit den Koalitionsverhandlungen konnte ich neben den Ministerinnen Dr. Schavan und Prof. von Schorlemer sowie meinem Bundestagskollegen Kretschmer und dem Rektor der Bergakademie Freiberg Prof. Meyer das Projekt immer wieder tatkräftig begleiten. Bisweilen ging das nicht ohne eine gewisse Wortgewalt gegenüber der Staatsregierung ab.

Denn eine Zeit lang sah es so aus, als ob die sächsische Staatsregierung das Vorhaben aus dem eigenen Koalitionsvertrag dem Sparzwang opfern wollte und die wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension eines solchen Zentrum nicht erkannte oder nicht erkennen wollte.

Deshalb ist die Freude doppelt groß, dass der Einsatz nicht umsonst war und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dem Votum der internationalen Gutachterkommission, die den gemeinsamen Vorschlag der Technischen Universität Bergakademie Freiberg und dem Helmholtzzentrum

Dresden-Rossendorf favorisiert hat, gefolgt ist und nun ein Ressourceninstitut am Forschungsstandort Freiberg im Wahlkreis Mittelsachsen ansiedeln wird.

Zur Zeit klären wir noch die Höhe des Budgets, dass durchaus noch über die bisher bekannte Zielmarke von 5 Mio. Euro hinausgehen könnte. Das ist eine weitere gute Nachricht für Freiberg und Mittelsachsen.

Die TU Bergakademie verfügt bereits über international anerkannte Referenzen und Kompetenzen hinsichtlich der Erforschung von Wertschöpfungsketten von der Erkundung und Gewinnung von Rohstoffen über deren Aufbereitung und Veredelung bis hin zu deren Recycling und bietet so auch im Hinblick auf Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften im Ressourcensektor beste Bedingungen an einem hervorragenden Standort.“

Berlin, den 7. Dezember 2010;
Veronika Bellmann (V.i.S.d.P.)


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